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Kraftwerk Wiesberg_Burgenweg
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Kraftwerk Wiesberg_Burgenweg
Das Kraftwerk Wiesberg war das erste in der Talsohle erbaute Großkraftwerk Österreichs und für einige Zeit das größte und leistungsfähigste der gesamten Monarchie. Drei 2000 PS Francis-Turbinen trieben die von Siemens/Halske gelieferten Generatoren an. Sensationell war die Ausgangsspannung von 12000 Volt, die infolge von Isolationsschwierigkeiten später auf 4.300 Volt herabgesetzt werden mußte.
In der ersten Baustufe kam es nur zur Nutzung der Trisanna mit einer Leistung von 4500 KW, die für den Bedarf der Textil AG, für die Karbiderzeugung, für die Anrainergemeinden und für einige Gewerbebetriebe reichte. Erst 1908 ging auch die Nutzung der Rosanna in Betrieb, womit die Tagesleistung auf 8000 KW erhöht werden konnte.
Zu den Gemeinden, die schon vor hundert Jahren in den Genuß von elektrischem Strom kamen zählten: Pians, Grins, Landeck und Zams; hinzu kamen noch die Weiler Burgfried, Giggl, Rauth, Frödenegg und Platils, sowie die Stellwerk- und Signalanlagen der Bahnhöfe von Landeck, Pians und Strengen. Auf Grund von Servitutsrechten mußte das Werk auch die Straßen- und Kirchenbeleuchtung der betroffenen Gemeinden und die Beleuchtung der Armenhäuser von Pians und Grins kostenlos zur Verfügung stellen.
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